Mein Vorbesitzer hat auch jedes Jahr das Öl wechseln lassen. Deswegen werde ich damit auch fleißig weiter machen.
Tausch der Lebenssäfte
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Mit Ölabscheider meint er die Kurbelgehäuseentlüftung mit Ölabscheider.
Mein Vorbesitzer hat auch jedes Jahr das Öl wechseln lassen. Deswegen werde ich damit auch fleißig weiter machen.Grüße Werner
FREIZEITPANZER-Fahrer
Mit der Technik von Heute, schaffen wir es schon fast, die Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten. Verfasser unbekannt -
AW: Tausch der Lebenssäfte
Genau so ist es. Ich dachte, dass das die Bezeichnung für die Entlüftungseinheit sei. Und ja, es ging um Motoröl - das des Getriebes kommt im nächsten Jahr. Allerdings direkt bei ZF in Dortmund.Kommentar
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AW: Tausch der Lebenssäfte
Ich sehe das ganze etwas komplexer.
Das Steuergerät des VTG regelt das Sperrmoment an der Lamellenkupplung im VTG abhängig von folgenden Faktoren:
-Anforderung über benötigtes Sperrmoment (kommt vom DSC-SG)
-Zustand des Getriebeöls (berechnet im SG des VTG)
-Verschleiß an der Lamellenkupplung (berechnet im SG des VTG)
-Belastung des Stellmotors (berechnet im SG des VTG)
-Getriebeöltemperatur (berechnet im SG des VTG)
Daher haben die Verschleißwerte von Öl und Kupplung doch einen direkten Zusammenhang. Ich kann mir vorstellen, daß hier falsche Werte oder eine andere Ölbeschaffenheit als im SG "hinterlegt" doch einen Einfluß auf die Regelung des Sperrmomentes haben könnte.
Vergl. HierGruß vom Rand der Lüneburger Heide
Peter
"Ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern ist nur eine Notlösung!" (Walter Röhrl)
Kerzen müssen zünden und nicht brennen.Kommentar
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Da muss ich Peter auf jeden Fall recht geben.Ich sehe das ganze etwas komplexer.
Das Steuergerät des VTG regelt das Sperrmoment an der Lamellenkupplung im VTG abhängig von folgenden Faktoren:
-Anforderung über benötigtes Sperrmoment (kommt vom DSC-SG)
-Zustand des Getriebeöls (berechnet im SG des VTG)
-Verschleiß an der Lamellenkupplung (berechnet im SG des VTG)
-Belastung des Stellmotors (berechnet im SG des VTG)
-Getriebeöltemperatur (berechnet im SG des VTG)
Daher haben die Verschleißwerte von Öl und Kupplung doch einen direkten Zusammenhang. Ich kann mir vorstellen, daß hier falsche Werte oder eine andere Ölbeschaffenheit als im SG "hinterlegt" doch einen Einfluß auf die Regelung des Sperrmomentes haben könnte.
Vergl. Hier
Auch das Thema RPA halte ich für sehr interessant:
Erstens bin ich mir fast sicher das diese Berechnung durch Reset der RPA zurück gesetzt wird....
Erkennung unterschiedlicher Reifenabrollumfänge
Wenn die Reifenabrollumfänge nicht gleich sind, wird durch die Drehzahldifferenzen der Antriebsstrang verspannt (bei geschlossener Lamellenkupplung). Die Reifen werden schneller abgerieben.ne Unterschiedliche Drehzahldifferenzen können auftreten durch folgende Einflüsse:
- bei Mischbereifung:
Der Reifenabrollumfang kann durch Mischbereifung oder stark unterschiedlich abgefahrenen Reifen um bis zu 1 % schwanken.
Durch die Erkennung von unterschiedlichen Reifenabrollumfängen können die Drehzahldifferenzen durch Schlupf in der Lamellenkupplung ausgeglichen werden...
Und das Ruckeln bei Umfang unterschieden kommt durch den schlupf in der Lamellenkupplung.
Dieses Ruckeln kann man wohl auch verbessern wenn man das VTG-Öl wechselt.Grüße Werner
FREIZEITPANZER-Fahrer
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Sorry für die google Übersetzung:
Eine Kupplung und Öl Verschleiß Modell ist auch im Verteilergetriebe Steuereinheit berechnet. Er begrenzt die Sperrmoment, wo notwendig, um Reibarbeit zu reduzieren.
Das ist aus der PDF von Peter und ist für mich eigentlich der Beweis das es nötig ist nach dem Ölwechsel das VTG-Steuergerät zurück zu setzen.Grüße Werner
FREIZEITPANZER-Fahrer
Mit der Technik von Heute, schaffen wir es schon fast, die Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten. Verfasser unbekanntKommentar
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PS: danke nochmal für diese ausführliche Beschreibung!Sorry für die google Übersetzung:
Eine Kupplung und Öl Verschleiß Modell ist auch im Verteilergetriebe Steuereinheit berechnet. Er begrenzt die Sperrmoment, wo notwendig, um Reibarbeit zu reduzieren.
Das ist aus der PDF von Peter und ist für mich eigentlich der Beweis das es nötig ist nach dem Ölwechsel das VTG-Steuergerät zurück zu setzen.
Sehr interessantGrüße Werner
FREIZEITPANZER-Fahrer
Mit der Technik von Heute, schaffen wir es schon fast, die Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten. Verfasser unbekanntKommentar
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AW: Tausch der Lebenssäfte
Gern geschehen.
Mich hat die Fragestellung, warum sollen nach dem Ölwechsel Ölverschleißwerte und nach einem VTG-Wechsel Kupplungsverschleißwerte überhaupt gelöscht werden wenn sie nicht in die Berechnungen zur elektronischen Steuerung der Lamellenkupplung im VTG einfließen, einfach nicht losgelassen.
Und schon habe ich noch etwas interessantes entdeckt. Hier in der Beschreibung des Stellmotors ist von einem Referenzlauf bei jedem Motorstart die Rede um der Winkelstellung des Stellmotors ein entsprechendes Sperrmoment der Lamellenkupplung zuweisen zu können.
Selbst dabei werden die Verschleißeinflüsse berücksichtigt. Ich könnte mir vorstellen, daß hier ein falsch berechnetes Sperrmoment, weil z.B. Verschleißfaktoren nicht korrekt berechnet werden, negative Auswirkungen (erhöhte Belastung) auf den Stellmotor und sein Plasikzahnrad haben könnte, zumal die Belastung des Stellmotors ja auch eine Regelgröße zur Berechnung des Sperrmoments ist.Gruß vom Rand der Lüneburger Heide
Peter
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Kerzen müssen zünden und nicht brennen.Kommentar
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Aber ein Arbeiten mit besserem Oel duerfte sich selbst bei mangelhafter Anpassung nicht negativ auswirken. Die mechanischen Kraefte sollten in jedem Fall geriger sein.Kommentar
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Das stimmt. Aber es steht auch drin das bei zunehmenden verschleiß die Sperrwirkung reduziert wird um das Getriebe zu schonen. Also arbeitet das XDrive System nicht mehr mit seinen vollem Potential.Grüße Werner
FREIZEITPANZER-Fahrer
Mit der Technik von Heute, schaffen wir es schon fast, die Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten. Verfasser unbekanntKommentar
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AW: Tausch der Lebenssäfte
Wie sieht es denn mit den Reibwerten des Öls aus? Mit zunehmendem Ölverschleiß und Verbrauch der Additive im Öl sollte das Öl doch auch seinen Reibwert verändern. Rechnet jetzt das Steuergerät jetzt mit Werten für ein verschlissenes, reibwertarmes und nicht mehr hitzestabiles Öl und es ist neues hitzestabileres Öl mit besseren Reibwerten drin führt das doch zu vermehrter Materialbelastung oder bin ich jetzt auf dem falschem Weg?Gruß vom Rand der Lüneburger Heide
Peter
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Kerzen müssen zünden und nicht brennen.Kommentar
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AW: Tausch der Lebenssäfte
Bei jedem Ausschalten des Motors wird ein Referenzlauf durchgeführt; einmal ganz auf und einmal ganz zu. Dies geschieht bei stehendem Motor. Damit werden wohl nur die mechanischen "Anschläge" des VTGs mithilfe des Stellmotorstroms "ertastet". Dieser Referenzlauf gibt keine Auskunft über über die "Drehmoment-Kopplungs"-Kennlinie des VTGs.Gern geschehen.
Und schon habe ich noch etwas interessantes entdeckt. Hier in der Beschreibung des Stellmotors ist von einem Referenzlauf bei jedem Motorstart die Rede um der Winkelstellung des Stellmotors ein entsprechendes Sperrmoment der Lamellenkupplung zuweisen zu können.
Selbst dabei werden die Verschleißeinflüsse berücksichtigt. Ich könnte mir vorstellen, daß hier ein falsch berechnetes Sperrmoment, weil z.B. Verschleißfaktoren nicht korrekt berechnet werden, negative Auswirkungen (erhöhte Belastung) auf den Stellmotor und sein Plasikzahnrad haben könnte, zumal die Belastung des Stellmotors ja auch eine Regelgröße zur Berechnung des Sperrmoments ist.
So verstehe ich dies.Mein Beitrag ist hilfreich. Allerdings versteht das nicht jeder.
Grüsse W.a.L.t.E.r

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AW: Tausch der Lebenssäfte
Klar, nicht beim Starten sondern nach dem Ausschalten des Motors (Klemme 15 AUS) erfolgt der Referenzlauf. Hab ich falsch gelesen. Aber es werden bei dem Referenzlauf trotzdem die Verschleißeinflüsse wohl vom Öl und der Kupplung mit einbezogen. Warum, wenn das alles keine Auswirkungen auf die elektronisch gesteuerte Mechanik hat?Bei jedem Ausschalten des Motors wird ein Referenzlauf durchgeführt; einmal ganz auf und einmal ganz zu. Dies geschieht bei stehendem Motor. Damit werden wohl nur die mechanischen "Anschläge" des VTGs mithilfe des Stellmotorstroms "ertastet". Dieser Referenzlauf gibt keine Auskunft über über die "Drehmoment-Kopplungs"-Kennlinie des VTGs.
So verstehe ich dies.Gruß vom Rand der Lüneburger Heide
Peter
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Kerzen müssen zünden und nicht brennen.Kommentar
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AW: Tausch der Lebenssäfte
Bei diesem Referenzlauf kann wohl nur der Verschleiss der Lamellenkupplungsscheiben gemessen werden.
Eine Veränderung des VTG-Öls zu bestimmen wird nicht möglich sein.
Die Alterung des VTG-Öls wird wohl im laufenden Betrieb bestimmt.
Die Kennline des Systems (sehr genau bestimmt durch Klassifizierungswiderstand) ist bekannt. Der Verschleiss ist bekannt -Referenzlauf-. Wenn nun im Fahrbetrieb die ausgeregelte IST-Stellung von der berechneten Soll-Stellung zu stark abweicht, kann nur das Öl am Ende sein. Soweit meine Gedanken dazu ...
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Dem VTG kann man 3 Sachen entlocken:
1) Kennlinie (Klassifizierung-Widerstand)
2) Stromaufnahme des Stellmotors
3) Verstellwert durch Inkrementalgeber.
Und nun setzt die Ingenieurleistung ein ...
Was kann ich daraus ableiten in Verbindung mit den anderen Sensoren im Fahrzeug. Keine leichte Aufgabe ...Mein Beitrag ist hilfreich. Allerdings versteht das nicht jeder.
Grüsse W.a.L.t.E.r

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Da der Fehler Ölverschleiß nicht nach einer festen Laufzeit eingetragen wird, wird es wohl ein Berechnung Model oder einen Prüf-Cluster geben.
Ich halte daran fest das man das VTG nach dem Ölwechsel zurück setzen sollte.Grüße Werner
FREIZEITPANZER-Fahrer
Mit der Technik von Heute, schaffen wir es schon fast, die Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten. Verfasser unbekanntKommentar
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